Über uns

Jahnsfelde befindet sich circa eine Autostunde östlich von Berlin, direkt an der Bundestraße 1 und Jahnsfelde ist einer von acht Ortsteilen der Stadt Müncheberg im Landkreis Märkisch-Oderland. Seit 1991 wird in der Gemarkung Jahnsfelde ökologische Landwirtschaft betrieben.

Der Beginn einer erholsamen Zeit

Herzlichen Willkommen auf dem historischen Schloss Jahnsfelde. Wir freuen uns Sie als Schlossfrau/Schlossherr auf Zeit im Schloss umrandet von der grünen Oase begrüßen zu dürfen. Hier finden Sie zurück zur Natur, erleben Entspannung, Erholung und Auszeit vom Alltagsleben. 

Geschichte

Jahnsfelde befindet sich auf einem Gebiet, welches schon sehr früh besiedelt war. Körpergrabfunde aus der Jungsteinzeit im Jahnsfelder Gebiet belegen das. Sachfunde zeugen von der Anwesenheit jungslawischer Stämme im 11. und 12. Jahrhundert in der Umgebung. 

Schloss Jahnsfelde

Die Gründung des Ortes 'Iansuelde' erfolgte 1244 – wie das benachbarte Trebnitz und Müncheberg – durch das schlesische Zisterziensernonnenkloster Trebnitz, dem Herzog Heinrich I. (1165–1238) im Jahre 1224 entsprechendes Land zur Verfügung stellte. 

Erweiterung im 19. Jahrhundert

Die Gemarkung kam 1449 in den Besitz des uradligen Geschlechts von Pfuel und blieb ununterbrochen bis zur Bodenreform 1946 im Besitz der Familie.

Ansicht vom Schlosspark

Theodor Fontane besucht 1862 den Jahnsfelder Gutsherrn Alexander von Pfuel, der ihn durch sein Schloss und die Schlosskirche führt. 

Fontane schreibt seinen Bericht über Jahnsfelde in dem Kapitel „Das Pulen-Land“ in seinen „Wanderungen durch die Mark Brandenburg“.
 


Schlosskirche

Neben dem Schloss steht die aus Feldsteinen im 13. Jahrhundert erbaute Schlosskirche. Die Umrahmungen der Fenster, ferner die Strebepfeiler an den Ostecken des Langhauses und an der Südwestecke des Turmes sind, wie alle späteren Abänderungen am Bau, aus Backstein und während einer umfangreichen Umbauphase 1869 entstanden. Ein Sandsteinepitaph für den am 25. Februar 1593 verstorbenen Christoph von Pfuel ist an der Innenwand neben dem Altar angebracht.

Weitere Gedenktafeln zeugen von der fast 500-jährigen Geschichte derer von Pfuel in Jahnsfelde.

Schlosspark

Der in der Mitte des 19. Jahrhunderts wohl von Hermann Fürst von Pückler-Muskau beeinflusste, heute in seinen Grundzügen erhaltene, Schlosspark befindet sich in der Ortsmitte. Er nimmt im Norden das Schloss und im Nordosten die Schlosskirche auf. Die ca. 3 ha große Parkanlage grenzt im Osten an die L36 und im Süden an die Bundesstraße 1. 

Eine Sichtachse Richtung Süden verlängert den Schlosspark über die B1 hinaus und verschmilzt damit optisch den Park mit der weiter hinten liegenden Landschaft.

Der Schlosspark dient heute der Erholung und Freizeit und bildet ein Zentrum für die Aktivitäten im Ort. Alljährlich finden hier Ortsfeste und Feuerwehrübungen statt. Ein Fußball- und Volleyballplatz wurden auf der Rasenfläche angelegt und ein Tischtennistisch für die sportliche Freizeit aufgestellt. Der in Kommunalbesitz befindliche Schlosspark ist ganzjährig öffentlich zugänglich.

 

 

Theodor Fontane

- 1863

beschreibt den Jahnsfelder Schlosspark in seinen „Wanderungen durch die Mark Brandenburg“:

"Der Park, der das Herrenhaus von allen Seiten malerisch umschließt, ist eine Neuschöpfung. Auch der unmittelbar angrenzende Friedhof konnte mit in den Park hineingezogen werden, da die Herstellung eines neuen Begräbnisplatzes ohnehin geboten war."

 

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